Samstag, 12. Oktober 2013

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Und nun bin ich hier...

Ich freue mich hier zu sein und dass alles geklappt hat. Im Flughafen in Frankfurt gab es nämlich ein paar Komplikationen. Meine Reisepassnummer beinhaltet nämlich eine 0 (Null). Da ich nicht wusste, dass es sich um eine Null handelt, hielt ich sie für ein O, als ich mein Visa beantragte... seht ihr den Unterschied: 0O? Inzwischen weiß ich, dass es in Reisepässe keine O´s gibt... Leider musste ich deswegen am Flughafen spontan 100 Euro zahlen, um ein anderes Visa-Formular ausgedruckt zu bekommen. Heute war ich in der Ausländerbehörde und Juhuuu, alles kein Problem, das Studentenvisa ist gültig und es konnte alles geregt werden. Praise the Lord!!!! Ja, nun bin ich hier. Die ersten Tage waren fast so turbulent wie der Flug. Emotional hoch und tief. Freude, Unsicherheit, Angst, Erwartung, Eindrücke, Essen, komisch schmeckendes Wasser, Kopfschmerzen, Gelächter, lustige Momente, neue Freundschaften, Heimweh, Jesus, Kunst, bunte Hände und soo viel mehr. Hier ein paar Bilder von heute: Experimentieren mit unterschiedlichen Materialien... z.B. Lebensmittelfarbe (unten rechts)



In den letzten Wochen zuhause habe ich echt erleben können, wie Gott mich versorgt. Für die „Lecture Phase“, die erste Hälfte der Schule, habe ich fast alle Finanzen, die ich benötige. Mir fehlen noch 225 Dollar (150€), die ich eigentlich bis morgen brauche.
Für den Outreach, also den Missionseinsatz, der Ende Dezember beginnt, brauche ich noch bis zu 3500€. Bitte betet, dass Gott mich versorgt und reich segnet. Betet auch dafür, dass ich mich gut einleben kann und kein Heimweh mehr verspüre. Meine Familie und Freunde fehlen mir sehr. Vielen Dank fürs Lesen.

Donnerstag, 19. September 2013

Doch wie sollen sie...

In nur wenigen Wochen geht es los. Eine Reise nach Australien, ein Abenteuer mit Gott, eine Arts Evangelist School.
Langsam aber sicher wird es real. Gestern Nacht habe ich endlich meinen Flug gebucht. Ich freue mich darauf. Ich freue mich auf die Menschen, die ich kennen lernen werde. Ich freue mich darauf, Gott nochmal neu und besser kennen zu lernen. Ich freue mich darauf, ihn bekannt zu machen.

In den letzten Tagen und Wochen hatte ich immer wieder das Lied: „Hab Erbarmen“ von Albert Frey, im Kopf. Eine Zeile hat mich besonders angesprochen: Wie sollen sie die Botschaft deiner Liebe nur verstehen, wenn wir sie nicht mehr erreichen, wenn wir nicht zu ihnen gehen?

 Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. [...] Denn »wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden« (Joel 3,5).
Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden? Römer 10:9+13-15
Ich sehne mich danach, dass Menschen sich mit Gott versöhnen, dass sie ihn so kennen lernen, wie er wirklich ist, sich von ihm verändern lassen und wahre Freiheit erfahren.
Doch dafür muss jemand zu ihnen gehen und es ihnen erzählen.

Mein Herz brennt für Jesus, Kunst und Mission und ich bin bereit zu gehen.

Mittwoch, 14. August 2013

Autsch!

Emotionen, wenn einem plötzlich bewusst wird, dass man nur noch drei Tage hat um Abschied zu nehmen. Und wie ich mich dabei erwische, nach dem Schuldigen zu suchen. Dabei bin ich es doch, die geht.

Ich finde das Kacke! Das Gehen und das Abschied nehmen. Und es ist niemand da, den ich beschuldigen und schlagen könnte, dafür, dass es so weh tut. Der Schmerz und die Traurigkeit und die Emotionen die hoch kommen. Das alles nervt mich. Ich bin genervt von mir selbst. Klar zeigen sie auch, dass diese Jahr nicht bedeutungslos an mir vorbei gegangen ist. Dass ich diesem Jahr Menschen lieb gewonnen habe, die ich gerne nochmal sehen möchte. Aber es tut trotzdem weh.

Dienstag, 25. Juni 2013

...und ich lass das Grübeln sein

Ein Lied von Ararat, das mich gerade sehr berüht hat und irgendwie die Situation, in der ich mich befinde, beschreibt.
Eine Zeit hinter sich lassen, vergessen und vergeben. Menschen hinter sich lassen müssen. Schmerz und Wut an den einen abgeben und dann sich entscheiden, weiter zu gehen, nach vorne zu sehen und Gott zu vertrauen, dass er einen guten Plan hat.

Hinter mir

Dunkel oder heller,
es sind Bilder,
die ich seh,
von Erinnerung gemalt.
Manche fast vergessen,
weil ich längst woanders steh.
Manche werden mit mir alt.

Jahre gehn ins Land und die Furchen,
die ich zieh,
könnten wahrlich grader sein.
All das liegt zurück,
und das zwingt mich in die Knie,
hier an diesem Meilenstein.

Ich lass das hinter mir,

bevor ich meinen Weg verlier.
Ich vertraue dir und lass alles hinter mir.

 
Die Zeit fliegt immer schneller,
manchmal gäb ich viel dafür,
es fing ganz von vorne an.
Allerler Gedanken sitzen hinter meiner Tür
und beschweren dann und wann.

Ich will nach vorne sehn,
will vergessen und verzeihn,
denn sonst dreh ich mich im Kreis.
All das liegt zurück,
und ich lass das Grübeln sein,
weil ich einen sicher weiß:
 
Ich lass das hinter mir,
bevor ich meinen Weg verlier.
Ich vertraue dir und lass alles hinter mit.
Was noch vor mir liegt,
kann ich alles nur ahnen.
Es ist unbekannte´s Land.
Vieles von dem,
was wir denken und planen vergeht wie die Spur im Sand.

Ich vertraue dir.

Hier zum Lied

Samstag, 8. Juni 2013

Rundmails

Manchmal komm ich tatsöchlich dazu eine Rundmail zu schreiben... ich glaub bevor man nicht selbst einmal eine schreiben muss, hat man keine Ahnung, wie viel Arbeit da drinn steckt.

Natürlich gibt es für alle interessierten die Möglichkeit sich hier in den Verteiler einzutragen. Und wer die neuste Rundmail lesen möchte, kann auf den Link hier drücken.
Ich freu mich über Feedback.
Liebe Grüße, aus dem sonnigen Berlin. (Ok eigentlich ist es gerade mitten in der Nacht und ich sollte schlafen und die Sonne scheint nachts nicht wirklich, aber der Tag war so schön sonnig.)

Mittwoch, 10. April 2013

Ostercamp und die schönen Kinderlieder

 
Ich schmeiß die Arme in die Luft ich beug mich runter und ich ruf: „Hey Hey, (hey hey hey) Gott ist so gut! (Gott ist so gut!)“...
Ein Lied, das ich seit dem Ostercamp nicht mehr aus dem Kopf bekomme. So ist das mit den Ohrwürmern. Ich hab festgestellt, dass ich christliche Kinderlieder mag. Sie haben eine wahre, ehrlich und direkte Botschaft, die man sich leicht merken kann und ganz wichtig: man kann immer die passenden Bewegungen dazu machen. Der Nachteil ist der, dass man sie nicht mehr los wird, wenn sie sich erst einmal eingenistet haben.

Das Ostercamp war super. Mit Kindern aus der Gemeinde, aus dem Kinderclub und aus unseren 
Werkstädten (bewusst mit dt geschrieben) sind wir für fünf Tage nach Bayern aufs Schloss Hurlach gefahren. Thema war: David ein Mann nach Gottes Herzen.
Jeden Morgen wurden die Kinder um acht Uhr geweckt, dann gab es einen Gottesdienst mit tollem Lobpreis (Pompons und Bewegungen durften natürlich nicht fehlen) Spielen, Theater und einer kleinen Andacht. Danach wurde das Thema nochmal in den Kleingruppen vertieft. Am Nachmittag wurde nach dem Mittagessen geputzt und dann ging es in die Workshops und auch am Abend gab es Programm. In meinem Workshop haben wir Spardosen mit einer Pappmaché Technik gemacht.
Mein grünes Flügelschwein.
An einem anderen Tag habe ich mit Henrike einen Poesie Workshop angeboten. Beides Mal waren die Resultate super.
Am letzten Abend gab es einen Gala-Abend bei dem die Kinder sich etwas Schickes anziehen durften, ihre Haare gemacht wurden und sie dann als Prinzessin oder Prinz gekrönt wurden. An diesem Abend wurden auch die Ergebnisse der Workshops präsentiert, die mich zum Staunen gebracht haben.  

Mein Lieblingsereignis des Ostercamps war die begleitete Freizeit am Mittwoch.
Ich hatte kein Programm vorbereitet oder den Kindern erzählt, was sie malen oder machen sollen sondern einfach nur ein einen Stapel weißes Papier, Bleistifte und ein paar Buntstifte. Und es kamen immer mehr Kinder, die mit machen und malen wollten. Am Ende waren bestimmt 15-20 der 33 Kinder da und es war so schön zu sehen, was die Kinder gemalt haben, wie viel Kreativität in ihnen steckt und dass es kein großes Programm braucht oder teure Farben, sondern einfach nur einen Ort, an dem sie sich frei fühlen.
(Bilder folgen, wenn ichs nicht vergesse.)

Und um natürlich gebürend zu enden noch ein anderes Kinderlied, das mir seit dem Ostercamp im Ohr klingt:
Jesus du bist König, König meines Herzens. Ich erhebe dich, ich erhebe dich.
Ich erhebe dich, über allem was ich denke. Ich erhebe dich, über allem was ich tu'. Ich erhebe dich, über allem was ich fühle. Jesus regiere du in mir!